Plötzlich DownUnder…

Immer wieder werde ich gefragt, wie es denn dazu kam, dass ich mich vor einiger Zeit nach Australien und Neuseeland aufgemacht habe. Und immer wieder stelle ich fest, dass ich die Frage eigentlich gar nicht beantworten kann. „Es ist einfach so passiert“ schießt es mir dann immer durch den Kopf. „Es war nicht geplant. Ich folgte der Einladung eines Geschäftsfreundes, dessen Haus für einige Wochen auf einer schönen Insel vor Auckland leer stand und das ich bewohnen durfte.“

Das ist nun mittlerweile über zwei Jahre her. Zwei Jahre, in denen sich immer fortwährend etwas Neues ergeben hat. So hat mich in dieser Zeit noch nichts wieder zurück nach Deutschland gezogen…. Und so wundere ich mich mitunter selbst über das Leben und wie es so spielt. Da schließe ich im September 2016 die Türe meines Hauses ab, parke das Auto in der Garage, setze mich in den Flieger und strande mit nur einem Koffer und Rucksack am anderen Ende der Welt. Mittlerweile ist mein Haus in Deutschland verkauft ebenso wie das Auto, ich lebe in einem Land, dessen Sprache ich bis vor zwei Jahren eher schlecht als recht beherrschte… und bei alle dem kann ich immer nur sagen: „Es ist einfach so passiert.“

Natürlich hat es während dieser zwei Jahre viele nervenaufreibende Aaaaahhhhhs…. und Ohhhs gegeben (wie man sich ja denken kann),  aber bei alledem bin ich happy und fühle mich angekommen… angekommen in mir… und in meinem kleinen Paradies.

Zurückblickend stelle ich fest, dass die Reise eigentlich schon viel früher began. Die Wende kam wohl schon im Sommer 2007, als sich etwas Grundlegendes in meinem Leben veränderte: Ich stellte meine Ernährung auf vegane Rohkost um… und heilte damit eine chronische Krankheit, unter der ich über 25 Jahre litt. Dass diese Entscheidung aber mein ganzes Leben grundlegend verändern würde, das ahnte ich seinerzeit noch nicht. Wie und was sich dann alles zugetragen hat, das erzähle ich dir in einem der kommenden Beiträge.

Für heute gebe ich dir aber noch einen kurzen Einblick in meinen australischen Alltag, der mich dieser Tage zu spirituellen Deko-Kisschen, an den Strand, in einen hippiegen Bioladen mit allerlei veganer Rohkost und zu einer riesigen Wassermelone führte.

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