Polaritäten harmonisieren

Du kannst das Außen nicht ändern, aber das, was du ändern kannst ist „WIE du es siehst“: Mit den Augen der Angst oder mit den Augen der Liebe!  – Es liegt in dir!

Das, worum es jetzt geht – hier auf dieser Welt – ist: die Polaritäten zu harmonieren. Die Gegensätze als zwei Seiten der gleichen Medaille zu erkennen. Schatten und Licht sind eins.

Lichtkörperprozess an den Portaltagen

Zu den Portaltagen und beim Lichtkörperprozess strömen starke Lichtenergien aus dem hohen Kosmos auf die Erde. Sie strömen durch deine inneren Portale, durch deine Chakren, um das, was im Dunkeln liegt, ans Licht zu bringen, so dass es erlöst werden kann. Das kann mitunter schmerzhaft sein, weil wir etwas Erkennen, das uns traurig macht, oder weil wir etwas loslassen müssen, was wir lieben oder immer bei uns hatten. Aber im Grunde müssen wir immer nur eines loslassen: die Kontrolle, denn nichts im Außen haben wir unter Kontrolle.

Portale öffnen sind

Sobald wir loslassen, öffnen sich neue Türen, neue Portale. Es ist, als ob Türen geöffnet werden zwischen zwei Welten… Türen am Himmel… und Türen in dir. Wir kennen das aus dem Winter, wenn wir tropisches Klima in den Häusern erzeugen. Dann leben wir in zwei gegensätzlichen Welten: in der kalten Welt da draußen und in der warmen tropischen Welt, die wir künstlich in unseren Häusern erzeugt haben. Beide Welten sind nur einen einzigen Schritt voneinander entfernt. Und wir brauchen nur eine Tür zu öffnen.

Diese Türen werden gerade jetzt zu den Portaltagen im Kosmos geöffnet, und es strömt helles Licht ein, dass wir einerseits als wohlig warm und erhebend empfinden können (aus Sicht der Seele) oder das wir als kalt oder sogar erschreckend empfinden können (aus Sicht des Egos, dass sich bewusst wird, über nichts eine Kontrolle zu haben… und ich meine über rein weg gar nichts.)

Zurück in die Einheit

Sobald hohes Licht auf die Erde trifft, spaltet es sich in zwei Polaritäten, die wir als angenehm oder als unangenehm empfinden können. Wenn wir Fenster öffnen im Winter, lieben es die einen und freuen sich über die frische Luft, und andere fühlen sich dadurch gestört: es zieht. Das heißt, wie wir die Energien empfinden, ist individuell verschieden.

Und so ergeht es uns auch an den Portaltagen oder mit dem Lichtkörperprozess. Einige empfinden das einströmende Licht als erhellend und erkenntnisreich….  und andere fühlen sich geblendet oder erschreckend, denn es deckt auch dunkle Seiten auf, die wir als schmerzlich empfinden können. Aber genau diese Welten, die wir als schmerzlich empfinden, wollen losgelassen werden. Letztendlich geht es darum, die Kontrolle loszulassen… und sich dem hinzugeben, was ist… auch wenn es uns im ersten Moment als kalt, rau, zügig, unangenehm oder schmerzhaft erscheint.

Aber wenn du genau diese Seite, die du als kalt empfindest, annimmst, kannst du eine Stärke darin entdecken ( siehe: Wim Hof Kältetherapie – die einfach nur göttlich und kraftvoll ist).

Es ist so einfach: nimm das an, was ist. Nimm es einfach an.

Eine Freundin hier aus Neuseeland hat mir vor kurzem ein Gedicht gesendet. Sie hat früher als Schauspielerin in Deutschland gearbeitet, und wie ich finde, das Gedicht unglaublich schön gesprochen. Ich füge es im oben aufgeführen Video an, weil es sehr gut zur aktuellen Energie passt, denn es sagt:

Wenn du dein Bewusstsein erhöhst, welches durch Licht aktiviert wird, speziell zu den Portaltagen oder im Lichtkörperprozess, dann wirst du feststellen, dass die letztendliche Wahrheit ganz einfach ist. Erkenne die raue Kälte, die  Schatten als Gegenpol und Teil der Liebe, sprich ein Schutzgebet und öffne dich für das, was zu dir kommen will… was dir diese raue Kälte da draußen sagen will. Diejenigen, die ihren Geist befreien und ihn nicht voll haben mit alten Denkmustern, werden stauend dorthin blicken. Und was sie dann erkennen… dort im kalten rauen Licht, wo sich der Schnee spiegelt, dort erkennst du die wahrhaftige Gestalt, deine wahrhaftige Gestalt, denn du bist alles, was ist.“

AN DIESEM HOHEN ORT – STAUNEND IN DIE KÄLTE BLICKEN „An diesem hohen Ort ist es schlichtweg so einfach: lass alles, was du weißt, hinter dir. Schreite vor zur Eisfläche, sprich das alte Gebet der rauen Liebe und öffne beide Arme. Die, die mit leeren Händen kommen, werden in den See blicken, staunend, dort, im kalten Licht, wo sich der reine Schnee spiegelt, und die wahrhaftige Gestalt deines eigenen Gesichts.“ – David Whyte

 

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