Das Totenreich

Was ist das Totenreich? Diese Frage stellen sich die meisten Menschen erst, wenn ein naher Angehöriger verstorben ist, dieser oder sie selbst schwerst krank sind oder jemand am Ende des Lebens steht. Ich selbst beschäftige mich gerade mit dieser Frage, weil zum einem jemand in meinem Bekanntenkreis es mit einer Depression zu tun hat und zum anderen, weil ich mich derzeit mit den Essener Schriften auseinander setze. Überraschenderweise fand ich einige Antworten in den uralten überlieferten Büchern. Schnell wurde mir klar, dass uns das Totenreich mitunter näher ist, als wir glauben, denn: das Totenreich liegt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft.

Umgang mit der Vergangenheit

Wir sollen uns nicht der Vergangenheit hingeben, denn die Vergangenheit ist so tot, wie ein verdorbener Apfel. Wenn wir uns immer wieder von dem verdorbenen Apfel nähren, nehmen wir das Verdorbene, das Tote, in uns auf. Wer Totes aufnimmt, kann nicht vom Leben erfüllt sein… und wahre Liebe und Freude empfinden. Das meinte Jesus als er sagte:

„Du kannst nicht zwei Herren dienen.“

Denn solange du dich dem Totenreich, dem Vergangenen hingibst, wirst du dich tot, leer und einsam fühlen. Wende dich ebenso wenig der Zukunft zu, denn auch diese befindet sich im Reich des Todes. Sich Sorgen zu machen, ist wie das Betrauern eines Kindes, welches noch nicht einmal geboren wurde.

Leben gibt es nur HIER & JETZT

Wendest du dich hingegeben der Gegenwart zu, dem einzigen Lebendigen, das existiert, kannst du das Leben in dir aufnehmen. Wie das geht, steht in den Heiligen Gesetzen geschrieben, die in den Herzen eines jeden Menschen eingebrannt sind. Vermittelt werden diese Heiligen Gesetze von den Engel der Mutter Erde und den Engeln des Vater Himmels. Die Erdenengel unterrichten dich am Tage und die Himmelsengel während der Nacht, wenn du deinen Körper im Bett abgelegt hast und schläfst. In der Nacht nach dem Mond-Tag zum Beispiel, erscheint uns der Engel der Liebe. Lieben heißt, sich und anderen Gutes zu tun, und es beginnt im Geiste. Nähre deinen Geist mit Guten Gedanken, sprich nur Gute Worte, und dann – und das ist das Wichtigste – handel, indem du nur Gute Taten vollbringst.

Gutes entsteht zuerst im Geiste, wie das Texten eines Liedes. Nach den Guten Gedanken entstehen Gute Worte, indem wir zum Beispiel die Guten Gedanken in Worten niederschreiben oder die Guten Wörter in Liedern besingen. Teilen wir diese Guten Gedanken und Guten Worte mit unseren Brüdern und Schwestern, dann vollbringen wir eine Gute Tat.

Das Gute baut auf und erschafft = mehr Energie

Die Tat ist das wichtigste, denn erst durch die Tat erschaffen wir Leben. Ist diese Tat vom Guten geführt, dienen wir dem Göttlichen. Wir werden Teil der Schöpfung. Diese Guten Gedanken, Guten Worte und Guten Taten nähren dich und alle andere Menschen und Wesen. Auf Gute Taten antworten die Mitmenschen mit Guten Gedanken, Guten Worten und Guten Taten, indem sie dir Zusprechen und dir positives feedback geben. Dies erfüllt sowohl sie als auch dich mit Freude, Energie und Liebe. Denn das Gute ist stets aufbauend. Es erfüllt beide Seiten. Es ist eine Win-Win-Situation. Es nährt und baut auf. Es gibt Energie auf allen Seiten.

Das Böse baut ab und zerstört = Energieverlust

Wenn du dich hingegen dem Totenreich, dem Vergangenen hingibst, über bereits Verstorbenes/Vergangenes nachdenkst und sprichst, dann dienst du dem Toten / dem Bösen. Das Tote schenkt weder dir noch anderen Menschen Energie. Es baut ab. Es raubt beiden Seiten Energie. Es ist leer und verloren im Nichts.

Du kannst nur EINES wählen

Da du nicht beiden Seiten zur gleichen Zeit dienen kannst, wirst du mit der gedanklichen Beschäftigung über das Totenreich, der Vergangenheit, immer all deine Energie verlieren, auch die, die du gerade von der Guten Tat gewonnen hast. Du verlierst somit alles durch die Hingabe zum Totenreich und wirst dich somit selbst verloren fühlen.

Denn: Wahrlich, ich sage euch, wandelt nicht im Reich des Toten (des Vergangenen/der Zukunft), denn von Tod kommt immer nur der Tod. Wendet euch dem Leben zu (der Gegenwart), denn vom Leben kommt Leben und das Leben kommt von Gott.

Stets haben wir die Wahl zwischen zwei Welten bzw. Wegen: dem Weg / der Welt des Totenreichs (Vergangenheit und Zukunft) oder den einzig wahrhaftigen Weg, den des Lebens, der von Gott kommt. Der Weg des Todes führt ins Verderben, und der des Lebens in den Frieden. Du kannst nicht auf beiden Wegen wandeln. Das Menschenkind wird den Tag erleben, an dem es sich bewusst für das eine oder andere entscheiden muss.

Du hast die Wahl!

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