Freitod-Gedanken

In Zeiten der Unruhe und des allumfassenden Wandels werden Menschen oft depressiv und denken mitunter an den Freitod bzw. Selbstmord. Das Problem dabei ist jedoch, dass die Ursache für Depressionen im Verstand liegt. Da nützt es nichts, den Körper zu töten. Denn wenn man dies tut, dann stirbt nur der Körper, nicht aber der Verstand und die unsterbliche Seele. Wenn, dann müsste man den Teil des Verstandes töten, der eben von all diesen Dingen keine Ahnung hat. Da ist es besser, den Verstand zu verlieren (wie es im spirituellen Film „Der friedvolle Krieger“ heißt oder ihn zumindest zum Stillstand oder Schweigen bringen. Denn würde es tatsächlich passieren, dass der Körper getötet wurde, hat die Seele ohne Körper ein noch größeres Problem. Warum das so ist, erklärt der folgende Artikel.

Der Mensch hat einen Verstand, in dem der Freie Wille sitzt. Der Freie Wille kann sich letztendlich immer zwischen zwei Dingen entscheiden: dem Guten oder dem bösen (um den Wörtern eine tiefere Bedeutung zu geben, wird das Gute an dieser Stelle groß geschrieben, das böse hingegen klein). Wählt der Mensch viel Gutes, wird er vom Guten, dem Heiligen Geist geführt. Wählt er viel böses, wird er vom bösem, dem Teufel geführt.

Schauen wir uns eine Depression an, kann man die Frage stellen, von welcher Seite der Mensch wohl geführt wird. Ohne diesen Menschen jetzt an dieser Stelle zu kritisieren, müssen wir feststellen, dass der Heilige Geist bei einer Depression wohl nicht das Zepter in der Hand hält. Folglich muss es die Gegenseite sein, die den Ton angibt. Diese Betrachtungsweise dient, wie gesagt, nur der Bewusstwerdung. Nichts soll kritisiert oder herabgewürdigt werden.

Ein depressiver Mensch hat sich somit Kraft seines freien Willens für die negative Seite entschieden (das läuft natürlich i.d.R. unbewusst ab und ist den meisten Menschen in dieser Situation nicht klar). Er wird sozusagen vom Ego dominiert (anstatt vom Heiligen Geist). Der Heilige Geist ist sehr weise, das Ego als Gegenteil davon, muss dumm sein. Es hat von nichts eine Ahnung. Nun hat der verlorene Mensch aber das Problem, dass das dumme nichts ahnenden Ego den Ton angibt. Das Ego meint es nicht schlecht, es weiß es nur nicht besser. So versucht auch das Ego eine Lösung für das depressive Problem zu finden. Vielleicht schlägt es daher den Freitod vor. Das Ego denkt, damit wäre alles gestorben und vergessen. Problem gelöst. Das ist es aber ganz und gar nicht…

Nun muss man wissen, dass das Ego nicht weiß, dass das Leben unendlich ist. Die Seele ist unsterblich und wird beim Sterben des Körpers nicht sterben. Die Seele überlebt und in diesem Fall auch das Ego, da ja das Ego gewonnen hat, in dem es den Menschen vom Freitod überzeugt hat. Damit rennt nun die Seele mit einem übergroßen Ego und ohne Körper durch die Gegend. Der Band zum Heiligen Geist wurde durch den Freitod nahezu endgültig gekappt. Solche Seelen nennt man auch verlorene Seelen oder erdgebundene Seelen. Diese werden, wie gesagt, vom Ego geführt. Aber wohin werden sie geführt? Die Antwort ist einfach: Während der Heilige Geist den Menschen ins Paradies und das Himmelsreich führt, muss das Ego ins  Gegenpol führen. Um es deutlicher zu sagen: es führt den Menschen in die Hölle. Das Ego hat durch den Freitod noch mal an Kraft gewonnen und wird übergroß, wohin gegen der Draht zum Heiligen Geist nun fast endgültig durchtrennt wurde.

Es ist nicht bekannt, wie lange es dauert und ob man erdgebundene / verlorene Seelen wieder zurückholen kann. Aber eines ist gewiß: das ganze ist sicher keine angenehme Situation und schon gar keine Lösung. Der Film „Hinter dem Horizont“ mit Robin Williams verdeutlicht die Thematik sehr gut.

Es ist somit keine Lösung, den Körper zu töten. Dieser ist zum einen absolut unschuldig und zum anderen nicht das Problem. Ihn trifft keine Schuld. Deswegen sollte man seinem Körper auch nichts böses zufügen. Im Gegenteil: unseren Körper sollen wir ehren und als heilig erkennen. Er ist das kostbarste Geschenk, welches wir auf dieser Erde (von der Mutter Erde) erhalten haben. Halten wir ihn rein, wie einen Tempel, wird der Heilige Geist ihn betreten und beleben.

Bei Depressionen geht es somit nicht darum, den Körper zu zerstören, sondern vielmehr darum, das Problem im Verstand zu erkennen, d.h. das Ego entlarven und ihm das Zepter aus der Hand zu nehmen. Dieses können wir dem Heiligen Geist reichen. 

Aus alten Überlieferungen ist jedoch bekannt, das der Heilige Geist nur in einen reinen Körper – einen wahrhaftigen Tempel – Einzug halten wird. Somit ist es angeraten, den Körper zu einem Tempel zu machen, ihn zu reinigen, zu hegen, zu pflegen, nochmals rein zu halten und mit dem Besten aufzubauen. Das können wir tun, indem wir:

  • gute Nahrung essen, am besten reine pflanzliche Rohkost (bitte den Engel der Erde, dich dabei zu unterstützen) – kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Drogen, Verzicht auf süchtigmachende „Genussmittel“
  • gute Gedanken denken, indem wir uns auf die Gegenwart fokussieren und darin üben, die Schönheit um uns herum zu entdecken (bitte den Engel der Weisheit, dir gute weise Gedanken einzugeben)
  • gute Gefühle fühlen (bitte den Engel der Liebe, deine Gefühle zu reinigen und dich mit wohligen Gefühlen zu erfüllen)

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