Sieben Naturgesetze

Wer versucht, sich über die Naturgesetze zu erheben, bestraft sich selbst, denn nichts steht über dem großen Gesetz der Natur. Und wer versucht, gegen das Gesetz zu arbeiten, zerbricht selbst daran. – aus den Smaragdtafeln von Thoth

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Die 7 Hermetischen Prinzipien nach dem Kybalion

Das Hermetische Gesetz besagt, dass du mit Kraft deiner Gedanken und der darauf folgenden Handlung, alles zum Ausdruck bringen kannst. Wenn du dabei deinem Gefühl folgst und das von dir Erschaffene gibst, dann wird dir selbst das Gegebene gegeben, welches du in Dankbarkeit annehmen kannst. Dadurch erscheint die Fülle, die du nicht festhalten, sondern loslassen sollst, so dass sie sich im Überfluss durch dich hindurch über dich und andere ergießen kann. Du erkennst dich selbst als Alles, was ist, als alles ist Eins.

Das hermetische Gesetzt funktioniert in beide Richtungen der Polarität. Lebst du es im positiven Sinne, wirst du die Fülle als himmlisch erleben. Lebst du es im negativen Sinne, wirst du den Mangel als höllisch erfahren. Jeder deiner Gedanken und jede deiner Handlungen erschafft somit eine positive oder negative Welt um dich herum.

Wenn dir Gutes widerfahren soll, dann denk positiv und tu Gutes – ohne jedoch deinen Schatten zu verdrängen. Dieser will ebenfalls gesehen und integriert werden.

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Herleitung der sieben kosmischen Gesetze

1. Denke positiv, denn Geist erschafft Materie – 2. Tu‘ Gutes, denn alles, was du tust, kommt genauso zu dir zurück – 3. Führe Veränderungen steht’s im Inneren durch, denn das Außen ist dein Spiegelbild 4. Folge der Resonanz (was sich gut anfühlt), denn das ist dein Weg – 5. Gebe und nehme das Gegeben an, denn das ist Fülle – 6. Halte nichts fest und lass los, denn dann durchfließt dich die Lebensenergie – 7. Erkenne dich mit Hilfe der Polarität und verurteile nichts, denn du erkennst dein wahres Selbst nur mir Hilfe des Gegenteils.

1. Der Geist ist in allem – er durchdringt und beherrscht die Materie

Die Quelle allen Lebens ist unendlicher Schöpfergeist. Geist herrscht über Materie = Gedanken schaffen Materie. Achte auf deine Gedanken. Denke positiv.

2. Wie oben, so unten!  

Wie oben so unten. Wie innen so außen. Die Welt ist ein Spiegelbild. Das Große im Kleinen erkennen und umgekehrt. Das Prinzip der Entsprechung und Analogie. Alles ist in göttlicher Ordnung.

3. Alles schwingt – alles ist Schwingung

Alles bewegt sich, nichts ruht. Das All schwingt immer auf einer hohen Frequenz. Alles ist Bewegung, Schwingung, fließt hin und her, wie die Gezeiten. Empfangen und Loslassen. Bewegung ist Leben, Stillstand ist der Tod. Mit Telepathie kann man die geistige Schwingungen von anderen Menschen erheben.

4. Die Polaritäten – die Gegensätzlichkeiten

Du bist gut, doch du erkennst dich erst als gut, wenn du auch das böse kennst. Wenn das Böse nicht existieren würde, würdest du dich selbst nicht als gut erkennen können. Die Polarität dient nur der Erkenntnis deines wahren Selbst. Wenn du erkannt hast, dann lebe es. Somit sind die Gegensätze eins, denn sie dienen nur der Erkenntnis des EINEN. Ohne Dunkel kein Licht. Ohne Lüge keine Wahrheit. Erst durch den Gegensatz Dunkel erkennen wir unser Wesen des Lichts. Erst durch die Lügen erkennen wir unsere Wahrhaftigkeit. Verurteile nicht den Gegenpol, sondern erkenne dich durch deinen Gegenpol in Dankbarkeit was du bist und was du nicht bist. Wenn du die Negativität irgendwo erkennst, dann erkenne auch gleichzeitig, dass diese noch von anderen Wesen zur Selbsterkenntnis gebraucht wird. Wenn es dir möglich ist, wirke und unterstütze andere in Liebe in deren Prozess der Selbsterkenntnis.

5. Rhythmus

Alles fließt hin und her – der Atem fließt durch Ein- und Ausatmen – die Gezeiten fließen durch Ebbe und Flut – die Gefühle gehen hoch und tief – mentale Zustände gehen auf und ab. Speziell dem letztgenannte Rhythmus wird von den Hermetikern eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ziel ist es, diesen Rhythmus individuell zu neutralisieren, indem sie selbst nicht Spielball dieses Prinzips sind, sondern sich ganz bewusst auf ihren gewünschten Punkt konzentrieren, während das Pendel in die andere Richtung ausschlägt und dies auch darf ohne Widerstand, aber auch ohne Verdrängung.

6. Ursache und Wirkung (Karma)

Alles, was du tust hat eine Wirkung. Jeder Wirkung hat eine Ursache. Es gibt keinen Zufall. Alles hat eine Ursache und kommt als Wirkung zurück. D.h.: was du jemand anderen zu fügst, kommt zu dir zurück = Karma. Alles kommt zu dir zurück. Diese Prinzip kann nur mit der bedingungslosen Liebe durchbrochen werden: dem Prinzip der Gnade.

7. Das Geschlecht

Alles hat sein männliches und weibliches Prinzip.

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ABGELEITETE PRINZIPIEN

a. Harmonie und Ausgleich

Alles strebt nach Harmonie, nach Gleichheit, nach Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an = Gleichheit, Ausgleich, Harmonie. Das Leben fördert immer das, was Leben fördert und das, was Leben schwächt, wird geschwächt. Ausgleich zwischen Geben und Nehmen. Wenn du gibst, wird dir automatisch Gegeben, denn das ist Gesetz! Geben erzeugt Geben erzeugt Fülle auf allen Seiten. Empfange statt Nehmen! Geben & Empfangen (nicht Nehmen) des Gegebenen erzeugt Fülle. Nehmen ohne zu Geben erzeugt Mangel. Gebe und empfange die Fülle. Bereichere dich nicht auf Kosten anderer = Mangeldenken, es ist nicht genug für alle da. Du musst alles bezahlen, was du bekommst, es sei denn, es wurde dir geschenkt. Gib‘ in Liebe, um Fülle zu erzeugen und empfange die Fülle in Dankbarkeit.

b. Resonanz oder Anziehung

Was gut für dich ist, geht in Resonanz mit dir. Es fühlt sich gut an. Folge nur dem, was sich gut anfühlt. Das, was du wahrhaftig aus tiefstem Herzen liebst, ziehst du an.

 

Zusammenfassung:

1. Denke positiv – 2. Handel positiv – 3. verändere im Inneren – 4. folge dem guten Gefühl – 5. Gebe und empfange das Gegebene zur Erfüllung – 6. Lass los und lass dich durchfließen vom Leben – 7. Erkenne dich selbst mit Hilfe der Polarität

1 Gedanke – 2 Handlung – 3 Ausdruck – 4 Weg – 5 Fülle – 6 Überfluss – 7 AllEins

Gedanke + Handlung = Ausdruck mit Gefühl zur Fülle im Überfluss von Alles ist eins.

Zuerst war der Gedanke, dann kam die Handlung und beides verbindet sich zum Ausdruck. Folgst du deinem Gefühl, gibst und empfängst das Gegeben, dann erscheint Fülle, welches durch Loslassen im Überfluss erscheint und Alles als Eins offenbart.

Das Hermetische Gesetz besagt somit, dass du mit Kraft deiner Gedanken und der darauf folgenden Handlung, alles zum Ausdruck bringen kannst. Wenn du dabei deinem Gefühl folgst und das Erschaffene gibst, dann wird dir selbst das Gegebene gegeben, welches du in Dankbarkeit empfangen kannst. Dadurch erscheint die Fülle, die du nicht festhalten, sondern loslassen sollst, so dass sie sich im Überfluss über dich und andere und durch dich hindurch ergießen kann. Erst dann erkennst du dich selbst als Alles, was ist, als alles ist Eins.

Das hermetische Gesetzt funktioniert in beide Richtungen der Polarität. Lebst du es im positiven Sinne, wirst du die Fülle als himmlisch erleben. Lebst du es im negativen Sinne, wirst du den Mangel als höllisch erfahren. Jeder deiner Gedanken und jede deiner Handlungen erschafft somit eine positive oder negative Welt um dich herum. Denk positiv und tu Gutes – ohne deine Schatten zu verdrängen!

Das Kybalion: hermetics.org/pdf/Das%20Kybalion.pdf

Hermes – der Schutzgott des Verkehrs