Menschenhörig

Menschenhörige Menschen

In der heutigen Zeit hört der Mensch nur noch auf andere Menschen. Haben wir ein Problem oder eine Krankheit, dann suchen wir einen sogenannten „Experten“ auf. Die meisten von uns befolgen die Ratschläge dieser „Fachleute“. Sie tun, was ihnen gesagt wurde, ohne den Ratschlag auf Herz und Nieren zu prüfen. Sind sie krank, nehmen sie anstandslos die Pillen, die ihnen vom Arzt verschrieben wurden (trotz der warnenden Hinweise im Beipackzettel). Mitunter unterziehen sie sich sogar qualvollen Operationen ohne sich zuvor über Alternativen informiert zu haben. Bei der Arbeit tun sie das, was ihnen gesagt wurde, auch wenn es gegen ihre Prinzipien oder die Menschlichkeit verstößt. Selbst vor Schädigung von Natur, Tier und Mensch wird nicht zurück geschreckt. Für einen „Lohn“ tut der Mensch in der heutigen Zeit nahezu alles. Auch glauben die meisten Zeitgenossen nahezu alles, was anderen Menschen ihnen erzählen, vor allem, wenn es schlecht ist. „Lästern“ ist zu einer Art Volkssport geworden, die uns unterhält und vielen Menschen sogar richtig Spaß bringt. Dabei sollten wir in diesen Fällen immer besonders „hellhörig“ sein, denn kennt man die Sieben Kosmischen Gesetze wird schnell das Gegenteil daraus.

So sind die Menschen mit der Zeit menschenhörig geworden, denn die einzigen Stimmen, die sie vernehmen können, stammen von Menschen. Die uns ureigenste Gabe, unsere eigene innere Stimme zu hören, ist den meisten Menschen verloren gegangen, das heißt aus dem Bewusstsein verloren gegangen. Dennoch ist sie stets in uns.

Woher kommt die innere Stimme?

Bevor wir dieser Frage nachgehen muss darauf hingewiesen werden, dass jetzt nicht die Rede ist von der Verstandesstimme (Ego), die unablässig in uns plappert, und uns meist nur Angst und Schrecken einjagen will. Vielmehr geht es um die leise sanfte innere Stimme, die man in der Stille oder in der Natur hören kann… dann, wenn keine Termine uns quälen und wir keinen Stress haben. Denn nur in der Zeit der Muße und inneren Einkehr können wir die innere Stimme zu vernehmen. Doch woher kommt diese innere Stimme?

Die innere Stimme ist der direkt Draht zu etwas Höherem, das uns auch als Schöpfer oder unter dem Namen Gott bekannt ist. Wir sind nicht durch Zufall hier. Wir wurden erschaffen von einer Kraft, die wir uns mit unserem Verstand nicht vorstellen können. Diese Kraft ist All-gegenwertig und über-All. Sie ist in jedem von uns und hält stets den Kontakt. Es ist die Stimme von Gott, dem Universum, dem Höheren Selbst oder wie immer du es nennen möchtest. Sobald wir uns ihr wieder zuwenden, werden wir sie auch vernehmen können.

Gotthörig statt menschenhörig

Es geht somit darum, dass wir aufhören, dem Menschen hörig zu sein. Es geht darum, dass wir die Stimme von Gott wieder in uns hören und dieser auch folgen. Damit werden wir „Gott-hörig“.

Bringe das von „Gott Gehörte“ in die Tat

Das Hören alleine reicht nicht aus! Wir müssen auch danach Handeln. Denn erst da die Tat werden wir selbst zum Schöpfer. Gedanken und Worte sind tot, solange sie nicht in die Tat umgesetzt werden. Erst durch das Tun werden sie lebendig. Alles, was wir von dieser inneren Kraft (der inneren Stimme, von Gott, dem Universum etc.) vernommen haben, ist gut. Durch die Umsetzung dieser guten Worte, werden wir gutes verrichten und damit erfahren, dass Gott gut ist, denn gut kommt von Gott!

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