Berufungskiller

Was sind die größten Stolpersteine, Denk- und Verhaltensweisen auf dem Weg zur Berufung?

Viele Menschen denken, dass die Berufung oder die Begabung, die jeder Mensch ganz individuell mit sich bringt, etwas ganz Großartiges sein muss, in dem sie besonders gut oder sogar perfekt sein müssten. Einige denken sogar, sie müssten die allerbesten Ergebnisse erzielen, wie ein Olympiasieger. Aber dies ist der gänzlich falsche Maßstab.

Freude statt Perfektionismus

Bei der Berufung geht es nicht darum, besonders gut zu sein, sondern besonders viel Freude und Liebe am eigenen Tun zu empfinden. Dabei ist es völlig okay, wenn man nicht so gut ist mit dem, was man tut. Oftmals ist die Berufung sogar das, von dem man denkt (nicht fühlt), dass man besonders schlecht darin ist. Das größte Handycap kann somit der größte Schatz sein, der nicht selten zur Berufung führt.

Daher ist die Berufung nicht unbedingt das, was man am Besten kann, sondern das, was man am meisten liebt.