Gebote statt Verbote

Gebote sind positiv ausgedrückte Anweisungen oder Vorgaben. Negativ ausgedrückt spricht man von Verboten. In dieser Feinheit sieht man bereits, dass, wenn von Geboten die Sprache ist, eine positiv motivierende Kraft am Zuge ist.

Die bekanntesten Gebote sind die wundervollen zehn Gebote, die sehr einfach zu beherzigen sind, wenn man sie richtig versteht:

  1. Es gibt nur einen Gott (damit ist gemeint, dass es nur ein rechtes Denken und Handeln gibt, nur eine Liebe! Alles, was von Liebe abweicht ist nicht Liebe). „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. – Das heißt so viel wie: Ich bin die Liebe, deine Liebe. Du sollst (und kannst) nichts anderes als die Liebe, als Liebe bezeichnen.
  2. Du sollst nicht von Liebe sprechen, wenn es nicht wirklich reine Liebe ist. – „Du sollst den Namen des Herren, deines Gottes, nicht missbrauchen.“
  3. Du sollst den Feiertag heiligen. Dieser ist der Samstag, der 7. Tag. Sonntag ist der erste Tag, an dem Licht wurde. Der Teufel hat den Sonntag zum Feiertag erklärt, weil er meinte damit zu zeigen, dass er mehr Macht hätte als Gott. Wer am Sonntag Feiertag hält, folgt somit der falschen Seite. Der wahre Feiertag ist Samstag. An diesem Tag soll der Mensch nicht arbeiten, sondern sich einzig und allein der Liebe, dem Gott widmen. Alle anderen Tage darf der Mensch arbeiten.
  4. Du sollst deinen himmlischen Vater und deine Mutter Erde ehren (mit reinen positiven friedvollen Gedanken und liebevollem Handeln – Bionahrung, Garten etc.)
  5. Du sollst nicht töten, weder Mensch noch Tier (vegan).
  6. Du sollst treu sein / nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen (versteht sich).
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten, dass heißt, nichts falsches über deinen Nächsten verbreiten. Du darfst aber darüber reden, wenn dein nächster Unrecht getan hat, also alles, was wahr ist. Du musst das Wahre aber nicht sagen, aber das, was du sagst, muss wahr sein. Dieses Gebot wird oft mit „Du darfst nicht lügen“ übersetzt, aber es ist damit falsch ausgedruckt. Wer zum Schutze seiner selbst lügt (sogenannte Notlügen), ohne andere fälschlicherweise zu beschuldigen, verstößt im Grunde nicht gegen dieses Gesetz. Natürlich ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit das ultimative Vorbild. Wenn man jedoch mit negativen Kräften zu tun hat, könnte ein Gebot „Du darfst nicht lügen“ zur Verletzung führen. Von daher wurde dieser Wortlaut wohl gewählt.
  9. und 10. Du sollst nicht neidisch, eifersüchtig und missgünstig sein. Dies ist ein Gebot, mit dem in der heutigen Gesellschaft sehr viele Menschen zu schaffen haben. Hilfreich ist, wenn man sich auf seinen eigenen Wohlstand fokussiert und täglich dafür dankt. „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib/Mann, Knecht/Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.“