Die Wim-Hof-Methode

BUCH-TIPP:

Nie wieder krank

Gesund, stark und leistungsfähig durch die Kraft der Kälte

– mit einem 28-Tage-Selbstprogramm –

Entgegen der verbreiteten Meinung, dass man Kälte meiden und sich warm anziehen muss, um gesund zu bleiben, setzt sich der mehrfache Weltrekordhalter Wim Hof regelmäßig Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts aus – und war seit Jahrzehnten nicht mehr krank. Er nutzt dabei eine spezielle, von ihm entwickelte Atem- und Konzentrationstechnik, um seine Körpertemperatur konstant zu halten. Mittlerweile ist wissenschaftlich bestätigt, dass mit dieser Methode die Energie gesteigert, die Durchblutung verbessert, Stress verringert, das Immunsystem angekurbelt und viele Krankheiten, darunter Rheuma, Morbus Crohn, Asthma, Entzündungen und Depressionen, besiegt oder zumindest gelindert werden können. Dieses Buch führt in die Iceman-Methode ein. Ein 28-Tage-Programm vermittelt die Kalterwasser- und Atemechniken und hilft dabei, diese im Alltag zu integrieren. Auf diese Weise lernt der Leser, die Kälte optimal zu nutzen, um in kürzester Zeit die eigene Gesundheit zu verbessern und die Leistungsfähigkeit zu maximieren. Überarbeitete, erweiterte und farbig bebilderte Ausgabe des Titels „Die Kraft der Kälte“.

LESEPROBE & Bestelllink unter: amazon.de/NieWiederKrank

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Aus dem Inhalt:

  • Kältetraining
  • Die Atmung
  • Einsatzwille
  • Wissenschaftliche Grundlagen
  • Vorteile der Wim Hof Methode
  • 28-Tageprogramm

28 Tage Selbsttherapie mit Atem- und Kälteübungen nach Wim Hof

Erfahrungsbericht von Heike Michaelsen: „Seit Ende 2019 teste ich die weltbekannte Wim-Hof-Methode aus mit täglichem Breathwork, kalten Duschen (ca. 3 Minuten) und Yin-Yoga. Bereits in den ersten Wochen habe ich körperliche Verbesserungen gespürt, so dass ich nur empfehlen kann, diese Methode einmal selbst am eigenen Körper auszuprobieren. Als Leitfaden bietet sich das Buch „Nie mehr krank“ an, in dem ein 28-Tage-Programm aufgeführt ist. Ergänzend kann man sich dazu eine Wim-Hof-App kostenlos aus dem Netz herunterladen.

Heilgeschichten

Im Buch „Nie mehr krank“ werden eine Vielzahl an Heilgeschichten aufgeführt, z.B. von Borreliose, Blutdruckprobleme, Morbus Crohn, Rheuma, Depression, Asthma, Typ-2 Diabetes, Erschöpfung u.v.m. Zudem werden einfach und gangbare Wege aufgezeigt, die uns gesund mit Stress und den Herausforderungen des Alltags umgehen lassen.

Die Hauptsäulen der Wim-Hof-Methode

1. ATEM

Atemübungen/Breathwork: Die meisten Menschen atmen zu schnell und erzeugen auf diese Weise permanent Stress im Körper. Mit der Wim Hof Methode kann man die Atmung harmonisieren, was zu folgenden Verbesserungen führen kann: mehr Entspannung (positiver Einfluss auf das Nervensystem), mehr Energie, verbesserter Schlaf, Hilfe bei Kopfschmerzen, Rücken- oder Nackenproblemen, Blutdruck, Asthma, Darmbeschwerden, Burnout, Chronische Erschöpfung u.v.m. Im Buch wird auch für den Laien nachvollziehbar erklärt, wie sowohl Sauerstoff als auch das wichtige Kohlendioxid im menschlichen Körper wirken und welche Aufgaben sie haben, und wie wir nicht nur auf das sympathische, sondern auch auf das parasympatische Nervensystem einwirken können. Eines der Geheimnisse ist, dass durch die Atmung der ph-Wert im Körper auf 7,7 steigt, so dass die Schmerzrezeptoren inaktiv werden. Wenn man in dieser Situation ins Eiswasser geht, erfährt der Mensch weder Schmerz noch Panik oder Stress.

Falsches oder zu schnelles Atmen durch z.B. sorgenvolle Gedanken und zu viel Druck kann Schmerzen in Schultern und Nacken auslösen (bedingt durch die dort sitzenden und zu aktiven Atemmuskeln) und zu Unruhe (hormonbedingt), Darmprobleme (Ungleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid = Blähungen etc.), rasche Ermüdung (zu viel Verbrauch von Glukose) oder Herzklopfen (durch übermäßigen Ausstoß von Kohlendioxid) führen. Ruhiges und langsames Atmen kann dem entgegenwirken. Hilfreich dabei ist das im u.g. Buch vermittelte Wissen über den Neocortex, der Gehirnbereich, der uns vom Tier unterscheidet und in dem unser Gedächtnis, Sprachzentrum und Intellekt sitzt. Die Atemübungen führen oft zur Aktivierung der Zirbeldrüse / Epiphyse.

Die Atemübungen sollten nur an sicheren Orten durchgeführt werden, am besten liegend in einer entspannten Position und anfangs nach Möglichkeit unter Aufsicht oder mit einem erfahrenen Coach. Zu Beginn der Übungen kann mit Schwindel gerechnet werden.

2. KÄLTE

Kälteanwendungen: Die Wim-Hof-Methode führt langsam und für jedermann machbar in die Kälteanwendungen ein. Begonnen werden kann mit Wechselduschen, die in der ersten Woche mit 15 Sekunden kalt duschen enden. Die Zeit wird wöchentlich gesteigert bis zu täglich 3 Minuten am Tag. Mutige können auch gleich mit 3 Minuten kalt duschen beginnen, indem das Duschen mit entsprechenden Atemübungen kombiniert werden kann.

Eiswasser: Auch können wir nach den Anleitungen im Buch mit einer Schüssel voller Eiswürfel und etwas Wasser Kaltanwendungen für kalte Hände und Füße durchführen. Beeindruckend an dieser Methode ist, dass der Körper bei Kälteanwendungen eine Art kräftigendes Antikältehormon freisetzt, so dass sich der Körper im kalten Wasser zunehmend warm anfühlt. Nach einem Monat Kalttraining im eigenen zuhause, kann dieses in der freien Natur bzw. in kalten Naturgewässern fortgesetzt werden, sogar im Winter.

Das kann uns die Kälte schenken: straffe Haut, glänzendes Haar, gesunder Herz-/Kreislauf, gute Laune, Schutz gegen Infektionen durch Aktivierung des Immunsystems, mehr Energie und Selbstvertrauen. Im u.g. Buch wird genau erklärt, wie wir unseren Körper sanft mit Kälte trainieren können, warum wir langsam beginnen sollten, welche Abläufe im Körper stattfinden und wie wir auf die Bildung von weißen Blutkörperchen einwirken oder das wärmende braune Fettgewebe gezielt aufbauen können.

3. EINSATZWILLE

Wir brauchen eine feste Entscheidung für diese Methode, um die Kälte- und Atemtherapie auch wirklich durchzuführen. Zudem beinhaltet die Wim-Hof-Methode eine tiefgehende Meditationstechnik, die den Anwender befähigen kann, Kraft einer bestimmten Visualisierungstechnik die eigene Körpertemperatur zu erhöhen.

ERNÄHRUNG

Als Ergebnis der WHM wird beschrieben, dass sich zwei Dinge oft verändern: die Teilnehmer laufen zum einen zunehmend barfuß und zum anderen ändern sie ihre Ernährung. Wim Hof isst selbst morgens und mittags meist nichts, sondern nimmt nur innerhalb 5 Stunden am Tag Essen zu sich (die Fast-5 Diet = Fettnutzung statt Glukose). Zudem ernährt er sich vegetarisch, zwei seiner Kinder sogar vegan.

WISSENSCHAFTLICHE BEWEISE

Eindrucksvoll zeigt das Buch auf, dass die Wirkung der WHM in unterschiedlichen Studien wissenschaftlich bewiesen wurde. Thematisiert wurden dabei u.a. die DNA oder die Telomere, die durch Meditation verlängert werden können.

BONUS-Infos der Website-Autorin:

4. Yin-Yoga: Diese sanfte Art des entspannenden Yogas wird zudem von Wim Hof in seinen Kursen empfohlen. Im Internet findet man viele kostenlose Yin-Yoga-Videos.

Im Internet sind zudem eine Reihe an Videos zu finden, in denen Anwender über gesundheitliche Verbesserungen berichten, z.B. bei Borreliose, Autoimmunerkrankungen u.v.m.

Mein Tipp: zur Ausführung der Wim-Hof-Methode (WMH) empfehle ich in jeden Fall erstmal das folgende Buch zu kaufen, um einen genauen Einblick zu erhalten. Ergänzend kann man bei Wim Hof auch Online-Kurse buchen, die jedoch nur teils auf Deutsch übersetzt wurden. Von daher finde ich das Buch „Nie mehr krank“ als Einstieg optimal.

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Meine Erfahrungen und Nebenwirkungen der ersten Wochen:

In den ersten Tage ist bei mir hin und wieder leichter Schwindel aufgetreten mit eine Art Detox-/Entgiftungserscheinungen. Ich hatte das Gefühl, dann mehr Ruhe zu brauchen, wobei die Symptome bei Aktivität auch wieder schnell verschwanden. Speziell nach den Atemübungen kam es mitunter auch zu ganz leichter Heiserkeit oder geringen Halsschmerzen. Beides verschwand aber auch sehr schnell wieder, insbesonders bei den Kaltanwendungen. Die Atemübungen brachten mich schon nach wenigen Tagen in eine Art Meditation, in der ich Farben oder auch das Dritte Auge sehen könnte. Auch bekam ich bereits nach wenigen Tage eine gesteigerte Wahrnehmung für telepathische Informationen.

An die Kaltanwendungen habe ich mich super schnell gewöhnt, so dass es von Anfang an kein Problem war, drei Minuten unter der kalten Dusche zu stehen…. im Gegenteil. Da mein Fokus immer auf die belebende Wirkung lag, genoß ich das kalte Duschen sehr. Nach 30 Sekunden stellte sich sowohl beim Duschen als auch bei eiskalten Tauchbädern eine innere Wärme ein, was ich faszinierend finde. Seither ziehe ich kalte Duschen den warmen vor, was ich zuvor nie für möglich gehalten hätte.

Allgemein spürte ich, dass sich bereits in den ersten Wochen der Energielevel steigert.

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