Freier Wille

Das Paradox der „Freien Wahl“

Wir haben die freie Wahl, uns dem Willen des Göttlichen unterzuordnen. Das bedeutet, dass wir unsere freie Wahl gänzlich loslassen und uns dem Willen Gottes, der sich in den Naturgesetzen ausdrückt, hinzugeben. Tun wir dies alle gemeinsam, erleben wir das Paradies auf Erden. Tun wir es nicht, müssen wir den Umweg über die Hölle gehen, der uns letztendlich auch ins Paradies führen wird, weil niemand die Qualen der Hölle (die Qual der Wahl) ertragen möchte. 

Sofern wir uns in unserem Leben für das Göttliche entscheiden (das heißt, die eigene egobezogene Wahl loslassen und im Vertrauen und Glauben dem göttlichen Weg folgen), sind wir glückselig. Sind wir nicht glückselig, sondern leiden stattdessen, haben wir offensichtlich die „falsche“ Wahl getroffen.

Im Grunde genommen ist es einfach, sich für das Gute zu entscheiden, dann alle Menschen wünschen sich das Gute. Somit dürfte es keine Schwierigkeit darstellen, sich auf freiem Herzen dafür zu entscheiden. Das Problem ist jedoch, dass „Satan“ die Magie der Verführung beherrscht, so dass es dem Menschen oft nicht so einfach gelingt, das Gute/Göttliche zu erkennen. Und selbst wenn er es erkennt, hat er sich oftmals bereits so sehr in den Fängen des Bösen verfangen (Süchte und andere Abhängigkeiten), dass es so erscheint, es sei kein leichtes Unterfangen, sich darauf zu befreien.

Diese Seiten sollen dir jedoch dabei helfen, das Göttliche in den ersten Schritten/Stufen wahrhaftig zu erkennen und dich im folgenden zu inspirieren, dass du dich auf möglichst leichte und spielerische Weise für dein Bestes entscheiden kannst.

Jederzeit haben wir die freie Wahl, uns für das Göttliche zu entscheiden. Dies meint die Entscheidung, den eigenen (Ego-)Willen abzugeben und sich aus einer Freiwilligkeit heraus, dem göttlichen Willen bzw. den Naturgesetzen unterzuordnen. Dies ist jedoch nicht immer der breiteste Weg, sondern – insbesondere in den heutigen Zeiten – der schmalere, denn nur wenige haben diesen Weg bisher beschritten.

Der lebendige Weg

Gottes Schöpfungen erkennt man immer daran, dass sie lebendig sind und ganz natürlich (die Natur, Bäume, Berge, Pflanzen, wild lebende Tiere), wohingehend alles Unnatürliche/Unlebendige nicht direkt von Gott stammt, sondern durch Menschenhand erstellt wurde (Städte, Autos, Statuen, die dem Ego dienen, gefangene Tiere etc.). Einen freien Menschen, wie Adam und Lilith im Paradies, findet man heute kaum mehr auf der Erde. Es ist jedoch die Zeit reif, dass die wahre Menschheit dahin zurückkehrt.

Wir haben jederzeit die Wahl zwischen dem Guten/das Göttliche und dem Schlechten/das Satanische. Das nennt man den „Freien Willen“.

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Der freie Wille ist ein typischen Beispiel für ein Paradox, dann man kann die Frage nach dem freien Willen sowohl mit Ja als auch mit Nein beantworten.

Im engeren Sinne haben wir die Wahl!

Im ganz normalen Alltag erleben wir es ständig, dass wir uns entscheiden und zwischen Ja und Nein wählen können. Ständig haben wir die Wahl zwischen dieses und jenes. Schauen wir uns die beiden Seiten genauer an und brechen diese auf die unterste Ebene herunter, stellen wir fest, dass es letztendlich immer nur um ein und dieselbe Sache geht: Wie fühlt es sich für uns an? Gut und angenehm oder nicht gut und unangenehm. Sobald man sich darauf fokussiert, kann man die Wahl treffen, sich z.B. immer für das zu entscheiden, was sich gut anfühlt. Gehen wir diesem guten Gefühl konsequent nach, befinden wir uns auf dem Seelenweg, auf unserem Weg, auf dem authentischen Weg, auf dem unabhängigen Weg der Freiheit, Freude und des Glücks. Entscheiden wir uns hingegen für Dinge, die sich für uns unangenehm anfühlen, wie z.B. einen unliebsamen Job ausführen nur des Geldes wegen, ungesunde Dinge essen, von denen wir uns schlapp fühlen, unliebsame Beziehungen führen z.B. aus Pflichtgefühl mit bestimmten Familienmitgliedern, dann befinden wir uns nicht mehr auf dem Seelenweg. Ein Ausdruck der Seele ist dann z.B. ein unangenehmes Gefühl, Erschöpfung, Stress, Lustlosigkeit, ständige Müdigkeit, Mangelgefühl, Befindlichkeitsstörungen bis hin zu Krankheiten.

Wir haben im Alltag somit stets die Wahl uns für oder gegen den eigenen Seelenplan zu entscheiden. Erleben wir Freude, Liebe, Glück, beschreiten wir gerade den Seelenplan. Erleben wir Leid und Negativität haben wir uns gegen den Seelenplan entschieden.

Aber selbst wenn wir uns gegen den Seelenplan entschieden haben, so bringt uns die Seele letztendlich immer auf ihren Weg zurück. Denn jedes Leid kann durch Umkehrung des Verhaltens in Freud verwandelt werden.

Im weiteren Sinne hat die Seele bereits gewählt!

Im weiteren Sinne haben wir somit nicht die Wahl, da die Seele uns bei Fehlentscheidungen mit negativen Gefühlen immer wieder auf ihren Weg zurückbringt. Von daher ist es sinnvoll, sich von vornherein für eine gesunde Ernährung, die Berufung und liebevolle Beziehungen zu entscheiden, da dies immer das Ziel einer jeden Seele ist.